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Französisch als 3. FremdspracheIm vereinten Europa wird es immer wichtiger, die Sprachen der Nachbarn zu verstehen, zu schreiben und zu sprechen. Die Sprachen der europäischen Partnerländer zu kennen, ist eine wichtige Fähigkeit für diejenigen, die in Europa ihren Weg machen wollen. Englisch ist heute eine Selbstverständlichkeit. Wer darüber hinaus eine zusätzliche Qualifikation besitzt, d.h. zum Beispiel Französisch spricht, hat am Arbeitsmarkt größere Chancen. Immer mehr deutsche Firmen verlangen Mitarbeiter, die als Ingenieur(in), Sekretär(in) Französisch können. Vor allem Führungskräfte müssen sich im Umfeld anderer Kulturen sicher bewegen können. Nur sehr wenige lernen nach dem Abschluss der Schulzeit noch eine neue Fremdsprache. Vie-le Sprachbegeisterte können von kläglichen Versuchen berichten, die im hektischen Alltags-trott versickert sind. Wer sich aus beruflichen Gründen schon einmal eine Fremdsprache in kurzer Zeit in einem so genannten ‚Crashkurs’ aneignen musste, weiß, wie mühsam das Spra-chenlernen im Erwachsenenalter ist. Auch im Studium braucht man Französisch, denn mehrere Studiengänge verlangen Französischkenntnisse, für nahezu alle sind sie von Vorteil. Fachliteratur – auch in den Naturwissenschaften – wird oft nicht übersetzt. Es ist eine weit verbreitete Befürchtung, dass Französisch schwieriger sei als Englisch. Es stimmt ganz einfach: Anfangs ist Englisch leichter! Aber nach 2-3 Jahren entpuppt sich das Englische durch seine vielschichtige Idiomatik als eine ‚schwere’ Sprache. Französisch erfordert anfänglich etwas mehr Lernaufwand, vor allem, weil es beim Gebrauch der Verben mehr Formen zu lernen gibt; dann aber wird Französisch die vergleichsweise problemlosere Sprache. Während des Lernprozesses soll der Schüler/die Schülerin die Sprache sowohl mündlich als auch schriftlich anwenden können und Kenntnisse über die aktuellen Verhältnisse in den französischsprachigen Ländern erwerben. Auf einer höheren Ebene werden sie dann literarische Texte lesen und historische Einsichten gewinnen. Wenn die Lernziele auch umfassend sind, so kann man trotzdem feststellen, dass dies für einen normal begabten Jugendlichen ohne Schwierigkeiten erreichbar ist. Zudem machen die modernen Lehrwerke, die sich zunächst mit der Bewältigung gängiger Alltagssituationen beschäftigen, den Zugang zur Sprache leichter, als dies früher der Fall war. Die Schüler/innen lernen schnell, sprachlich miteinander umzugehen, sich in verschiedenen Situationen (Einkauf, Restaurant, Hotel) zu-rechtzufinden, über Schule und Hobbys zu sprechen, um nur die ersten Themenkreise zu nennen. Für das Erlernen der französischen Sprache ist sicherlich motivierend, dass schon während der Schulzeit zahlreiche Möglichkeiten geboten werden, eine persönliche Beziehung zu Frankreich und zu seinen Bewohnern aufzunehmen, so z. B. auf Klassenreisen nach Frankreich, durch Briefkontakt und Sprachferien mit Aufenthalt in französischen Familien, durch die alljährlich an unserer Schule durchgeführte Parisfahrt. | |
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