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Angst frisst die Seele auf



Training zur Persönlichkeitsstärkung am St. Ursula-Gymnasium - vier Lehrer zeigten den achten Klassen, wie man sicher durchs Leben geht.

Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen - unter diesem Motto standen die Tage vom 31. Januar bis 3. Februar im St. Ursula-Gymnasium. Und für die achten Klassen hieß das, zu lernen, mit einer starken Persönlichkeit sicher durchs Leben gehen.
Die Schüler lernten Umgang mit Konfliktsituationen, Aggressionen und Frust sowie Selbstbehauptung und Kommunikationsförderung. Das Training führten isgesamt vier speziell fortgebildete Lehrerinnen und Lehrer in den einzelnen Klassen durch. Die Schülerinnen und Schüler hatten hohe Erwartungen und Wünsche an die Projekttage, die direkt zu Anfang auf einem Wunschbaum festgehalten wurden: die Verbesserung der Klassengemeinschaft, eine Steigerung des Selbstbewusstseins, viele praktische Übungen - und leckeren Kuchen für die Pausen zwischendurch.
Auf einem Tafelbild wurden persönlichkeitsfördernde Dinge wie Freunde und Erfolg ebenso festgehalten wie persönlichkeitsbelastender Erfolgsdruck oder respektloses Verhalten. Zur Freude der Jugendlichen überwog der aktive Teil mit praktischen Übungen und Rollenspielen, in denen der Umgang mit kritischen Situationen erprobt wurde. Eine besondere Rolle kam dabei der Körperhaltung und der Sprache zu. Auch die wurde mit speziellen Übungen zur Gesprächsführung und zuzm aktiven Zuhören trainiert. Um selbstbewusst auftreten zu können, müsse man die "positive Selbstinstruktion" beherrschen. Das bedeute, eine positive Grundhaltung zu haben, die sagt "Ich kann nur dann verlieren, wenn ich mich selber aufgebe".
Besonders auch den kleinen Einblick in die körperliche Selbstverteidugung mit speziellen Griffen und Tricks absolvierte die Gruppe begeistert. Das ganze Training traf auf positive Resonanz unter den Schülern.
"So etwas sollte man öfter machen", waren sie sich einig. Und viel Neues lernten die Gymnasiasten auch, vom dem sie sicher waren, etwas mit in den Alltag nehmen zu können. An dieser guten Atmosphäre war sicher nicht nur der selbst gebackene Kuchen schuld.
(K. Bach)





(Fotos: Dorstener Zeitung)