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Schülerflug-AG


Schülerfluggemeinschaft Gymnasium St. Ursula

Grundlage für die Schülerfluggemeinschaft des Gymnasiums St. Ursula in Dorsten ist das "Merkblatt zur Einrichtung und zum Betrieb von Schülerfluggemeinschaften in Nordrhein-Westfalen" des Ministeriums für Stadtentwicklung, Kultur und Sport vom 17. November 1995.
Die Ausbildung unterteilt sich in drei Ausbildungsabschnitte:

Ausbildungsabschnitt 1:
Ziel des 1. Ausbildungsabschnitt ist die Flugausbildung zum ersten Alleinflug (A-Prüfung). Doch bevor es in die Luft geht, wird jeder Flugschüler mit dem Segelflugzeug vertraut gemacht und zu seiner eigenen Sicherheit und der seiner Kameraden belehrt, wie er sich während des Flugbetriebs auf dem Fluggelände zu verhalten hat und wie der Rettungsschirm zu handhaben ist. Erst dann heißt es "einsteigen" und mit dem Fluglehrer aufsteigen. Bis zum 1. Ziel, dem ersten Alleinflug, muss der Flugschüler weit über 10 verschiedene Flugübungen wie im Schlaf beherrschen; Langsamflug, Abkippen und ein simulierter Seilriss sind dabei besonders schwierige übungen. Nach entsprechender Flugerfahrung (in der Regel 50 - 60 Starts) und der Zustimmung von mindestens 2 Fluglehrern darf der Flugschüler dann zum ersten mal allein aufsteigen.

Ausbildungsabschnitt 2:
Im 2. Ausbildungsabschnitt geht es um die Erlangung der fliegerischen Fertigkeiten. übungen wie Kreisflüge mit 30 bis 45° Querneigung, Seitengleitflug, Anfliegen der Thermik oder Extremflugzustäände werden teils mit Fluglehrer aber auch vom Flugschüler allein geflogen. Bei all seinen Flügen innerhalb des 2. Ausbildungsabschnitts ist der Flugschüler, wenn er ohne Fluglehrer fliegt, mit einem einsitzigem Segelflugzeug vom Typ LS 8 unterwegs. Erst wenn der Flugschüler im Umgang mit diesem Flugzeugtyp vollkommen sicher ist, erfolgt die Umschulung auf das ebenfalls einsitzige Segelflugzeug vom Typ LS 4.

Ausbildungsabschnitt 3:
Im letzten Ausbildungsabschnitt wird der Flugschüler zum Streckenflug ausgebildet. Dazu muss er wieder zu seinem Fluglehrer ins Cockpit steigen. Zunächst erhält der Schüler von seinem Lehrer eine Einweisung in die Navigation sowie eine meteorologische Streckenflugeinweisung. Danach hat der Flugschüler unter Beweis zu stellen, dass er in der Lage ist, auch auf fremden Flugplätzen sicher starten und landen zu können. Die sog. Außenstarts und -landungen werden in der Regel auf dem Fluggelände in Stadtlohn-Wenningfeld oder Borken - Berge durchgeführt. Vorgeschrieben sind wenigstens 3 Starts und Landungen auf fremden Flugplätzen, allein oder mit Lehrer. Im Anschluss daran erfolgt eine überprüfung der praktischen Streckenflugreife. Stellt der Flugschüler seine Reife unter Beweis, folgen die Vorbereitungen und Durchführung eines Streckenfluges sowie eines Zielrückkehrfluges. Bevor jedoch Streckenflüge bzw. Zielrückkehrflüge angetreten werden dürfen, müssen alle Flugschüler zuvor das beschränkt gültige Funksprechzeugnis für den Flugfunkdienst (BZF II) erwerben, sowie die theoretische PPL-C Prüfung ablegen. Neben der praktischen Ausbildung hat jeder Flugschüler einen Nachweis über theoretischen Unterricht zu erbringen, den die Fluglehrer hauptsächlich in den Wintermonaten erteilen. Der theoretische Unterricht unterteilt sich in die Abschnitte Luftrecht, Navigation, Meteorologie, Technik sowie Verhalten in besonderen Fällen. In den verschiedenen Fächern sind mindestens 60 Unterrichtsstunden vorgeschrieben.
Eine wichtige Rolle bei der Durchführung dieser AG spielt das Wetter. In der Regel wird von April bis Oktober bei gutem Wetter an allen Wochenenden geflogen. Nicht alle Flugtage sind dabei AG - Tage. Die Tage , die für die Schülerfluggemeinschaft angesetzt wurden, gehen aus der Teilnehmerliste hervor. Theoriestunden waren als Doppelstunden angesetzt, bei Flugbetrieb (Samstags) verbrachten die SchülerInnen etwa 7 Stunden auf dem Flugplatz (praktische Ausbildung). In der zweiten und dritten Ferienwoche der Sommerferien wird für die SchülerInnen ein Ferienlager auf dem Flugplatz eingerichtet. Im Verlauf des letzten Schuljahres legten 3 Schüler der SFG die A-Prüfung für Segelflieger ab.